Frischfisch

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Tau: Das Theaterschiff im Urbanhafen ist verschwunden

Das ehemalige „Haifischbecken“ ist weg. Wer am Urbanhafen vorbeiläuft ist wahrscheinlich verwundert das dort was fehlt. Das Theaterschiff TAU wurde diese Woche vom Bezirk entfernt. Erst wurden der hässliche Wintergartenaufbau entfernt, was allerdings nicht reichte um den ollen Kahn unter den Brücken am Landwehrkanal zu schippern. So wurde mit Schweißbrennern das halbe Dach weggeschweißt bis der Kahn die Maximalhöhe erreicht hatte. Ein Industriedrücker kam dann den Kanal herunter, dockte an die TAU an und schob diese dann den Kanal hoch. Sie liegt jetzt im Wartungshafen und wartet auf die Abwrackung.Das Theaterschiff war in letzter Zeit sehr umstritten. Es diente nur noch als Absteige für Obdachlose und Touristen, die dort auch gern mal eine verranzte Party gefeiert haben. Innerhalb von ein paar Jahren ging es mit dem Schiff nur noch bergab. Es war Plakatwand für Graffitisprayer oder einfach eine Randaleobjekt. Es war eigentlich schon alles zertreten worden was man kaputt machen konnte. Der Bezirk argumentierte mit der Entfernung das es viel zu gefährlich sei das Schiff zu betreten. Mag sein das sie Recht hatten, Ich dachte es verschwindet nie. Ich hatte auch kurz überlegt den Kahn zu kaufen und ein Hausboot draus zu bauen. Nun ist es weg. Vermissen wird es wohl niemand.

Hier ein Video von einer Band die das TAU als Kulisse missbraucht (echt unperfomantes Video!):

Ade Theaterschiff. Wir haben gerne am Urbanhafen gesessen und auf das Schiff geschaut. Nun ist es weg und wenn ich ehrlich bin: Uns fehlt es doch.

Hier weitere Meisterwerke zum TAU:

Stimmen zum Schandfleck im Urbanhafen

Urbanpiraten

typisch „Deutsche Spießerstimme“ zum Urbanhafen

Wiki-Übersicht über alle Theaterschiffe

Geile Aktion:  LED Throwies am TAU


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Home – Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson’s Meisterwerk über das Leben und die Erde

Luc Besson wollte eigentlich Meeresbiologe werden. Ein Tauchunfall in jungen Jahren machte diesen Traum zunichte. Wer kennt nicht im „Rausch der Tiefe„, ein Film über das Apnoetauchen und die Sucht nach der Tiefe. Besson wollte nie mehr als 10 Filme drehen. Nach seinem letzten Kinodebüt mit dem Kinderfilm Arthur und die Minimoys zog sich Besson aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich in Zusammenarbeit mit Yann Arthus-Bertran einem großartigen Werk: HOME

Ein Film über unseren Planeten. Ein beeindruckendes Dokument über die Menschheit und die Folgen unseren Daseins auf dieser Erde. Nie habe einen derart beindruckenden Film über diese Thematik gesehen der mich so bewegt hat. In einer Gesellschaft in der negative Wahrnehmung vermieden wird ist dieser Film Pflicht!

Dieser Film ist hier eingebettet, was jedoch nicht mit jedem Computer funktioniert. Den Film finden Sie in einer freien Version bei Youtube– Home Project.

Zitat bei der Pressekonferenz: „HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) und Elzévir Films mit der Unterstützung durch PPR. HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt. HOME erscheint am 5. Juni 2009 auf der ganzen Welt und in allen Medienformaten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und uns alle davon zu überzeugen, dass wir jede Verantwortung für diesen Planeten tragen“

Luc Besson hat die Organisation goodplanet.org ins Leben gerufen die sich mit verschiedenen Problematiken der globalen Zerstörung befasst.

 

 

 

 

 

 

 

Home Project Webseite
Wikipedia Luc Besson

 

 

 

 

 

 

 

 

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Paul, der Krake ist tot!

Rest in Peace Paul. Jetzt bist du zu deinen Ahnen abgeflattert und lässt keine Hoffnung auf ein Comeback 2012 bei der EM. Schade, Paul ist tot, kein Freispiel drin.

Paul ist tot. Endgültig. Der einmalige Auftritt eines Kraken zur WM wird sich sicher nicht wiederholen. Noch so einen allwissenden Kraken wird man nicht finden. Vor allen Dingen nicht im Sea Life. Die Lebensspanne der eingesperrten Unterwassertieren ist bei Sea Life nicht so hoch wie in der Natur. Obwohl die Tierbetreuer sich echt Mühe geben. Dafür ist Sea Life ja bekannt.
Ich bin im Sea Life Berlin offiziell Pate für einen Kaiserfisch. Es ist wahrscheinlich schon der fünfte oder sechste seiner Art der inzwischen im Hochtank sein Dasein fristet und jede halbe Stunde mit einem Aufzug voller Humanoiden überrascht wird. Und wo is Paul? Sicher schon in der Tierkörperverwertung. Stinkt ein wenig aber egal.
Dabei hätten die Spanier für dieses doofe Tentakeltier mal locker ein paar Millionen hingelegt damit Paul von der deutschen Gefangenschaft in die spanische Gefangenschaft gerät. Das ist jetzt eindeutig zu spät. Das ist so ähnlich wie dem span. Immobilienmarkt. Der ist genauso tot. Da hätte sich Sea Life mal so richtig schön ins Geld setzen können. Aber nein, das was man mit den Eintrittsgeldern verdient wird mehr werden. Habt ihr euch so gedacht. Hättet ihr Paul heimlisch ausgetauscht….es hätte keiner gemerkt. Selber schuld. So gehen euch einige Euros durch die Lappen.