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HyperV: VM verliert sporadisch Netzwerkverbindung

Der HyperV unter MS Server2012r2 ist eine recht performante Lösung wenn man die unterschiedlichsten Betriebssysteme virtualisieren möchte. Wir nutzen den HyperV querbeet mit Windows Servern, Workstations und Ubuntu Servern.

Jetzt tritt jedoch ab und an ein Fehler in der Netzwerkkarte auf. Der VM zugewiesene Vswitch verliert die Verbindung zum LAN. Bei uns speziell ein HP DL360 GEN9 Server mit zwei 8 Kanal Broadcom Netzwerkkarten die den Treiber b57nd60a.sys benutzen.

Innerhalb einer MS VM sieht man am Netzwerksymbol im Systray das gelbe Ausrufezeichen welches mir bestätigt das die Verbindung eingeschränkt ist.

Umgehen kann man das indem man einen zweiten VSwicht im HyperV bereit stellt. Verliert der VSwitch die Verbindung kann man im HyperV Manager einfach den anderen VSwitch wählen und die Verbindung ist wieder da. Das kann aber die Lösung nicht sein da man erstmal nicht merkt das die VM im LAN nicht mehr ansprechbar ist.

Schaut man im MS Support nach findet sich ein Hinweis auf die Treiberversion 16.8 und höher, bei dem der Verbindungsverlust angeblich nicht auftreten soll. Wird er aber trotzdem. Mit Version 17.2.0.0 hat sich nichts geändert. Die VM’s sind immer wieder mal nicht erreichbar. Ein Neustart oder der Wechsel des VSwitchtes behob das Problem dann wieder temporär.

Die endgültige Lösung bringt kein Treiberupdate mit sich. Der Fehler tritt weiterhin auf.

 

Lösung:

Installiert keine neue Treiberversion! Deaktiviert den Virtual Machine Queue (VMQ). Schaut nach dem Namen des Netzwerkadapters im System. Deaktiviert den VMQ mit

Set-NetAdapterVmq-Name „NIC 1“ -Enable $False
Set-NetAdapterVmq-Name „NIC 2“-Enable $False

Um zu prüfen ob VMQ auf den Netzwerkslots aktiv ist kann man mit dem Befehl

Get-NetAdapterVmq

den Status abfragen. Das sieht dann so aus und ich kann sehen auf welchen Adaptern VMQ aktiv ist und wo es deaktiviert werden muss.

hp

 

Viel Erfolg!


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Sharepoint 2013 – Trotz Vollzugriff kann Seite nicht bearbeitet werden

Es wurde eine Teamwebsite in unserem Sharepoint erstellt. Dem Mitarbeiter wurden alle Rechte gegeben. Es ist sowieso schon Sharepoint-Online-Admin, dazu auch noch globaler Admin im Office 365. Im Sharepoint ist er Websiteowner und besitzt laut der Berechtigungsanzeige Vollzugriff auf diesen Bereich.

Versucht der Benutzer allerdings Inhalte oder Einstellungen der Webseite zu ändern führt das immer zu einem

noaccess

 

Sie können den Access anfordern und man kann diesen auch gewähren. Es ändert aber nichts. Die Zugriffsberechtigung bleibt verwehrt.

Wenn ich mich durch die Berechtigungen hangele sehe ich zwar Vollzugriff, schaue ich aber genauer hin sehe ich „Vollzugriff, beschränkte Berechtigung“ welches ausgegraut ist. Das kann man nicht ändern im Sharepoint oder im Sharepoint Designer.

Einen ersten Hinweis sieht man schon wenn man in die Websitesammlungsverwaltung schaut. Dort gibt es unter den „Websiteeinstellungen“ normalerweise den Punkt „Gestaltungsvorlagen“ im Bereich Web-Designer-Katalog. Ist dieser Punkt dort nicht sichtbar hat man definitv keinen Vollzugriff und wird nichts ändern könnnen. Wir brauchen also die Schreibrechte auf die Gestaltungsvorlagen, wenn man diese aber nicht sieht kann man diese nicht setzen.


spo1

Es gibt einen Trick. Nachdem ich mich bei MS beschwert habe hat mir der Supportmitarbeiter gestanden das es dort noch einen Bug im SPO2013 gibt und wie man ihn behebt.

Starte die Sharepoint Verwaltungs Shell, diese kommt mit dem Sharepoint Designer 2013 aufs System.

Verbinde dich mit deinem Sharepoint mit

Connect-SPOService -Url „https://deinservername-admin.sharepoint.com“ -Credential „benutzername@doma.in“

Das eigentliche Problem ist eine Basiseinstellung. Setzte diese auf „0“ mit

Set-SPOSite -Identity https://deinservername.sharepoint.com -DenyAddAndCustomizePages 0

 

sposhell

Das dauert einen Moment und dann kann die Seite auch bearbeiten, die Einstellungen ändern und wird nicht abgewiesen. Hat mich heute 4h Zeit gekostet das rauszufinden und zeigte mal wieder deutlich das die Dokumentation seitens Microsoft doch recht bescheiden ist. Da würde ich mir einen ordentlich Doku wünschen und nicht so ein Flickwerk welches sich über die letzten 4 Sharepoint Version hinzieht wie ein Kaugummi.

Wenn ihr über diesen Beitrag stolpert wäre es nett wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasssen würdet und mir kurz eure Erfahrung mit SPO2013 mitteilt. Danke.


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CoinVault und Bitcryptor Ransomware: Daten retten möglich ohne zu zahlen!

Die Ransomware Seuche geht weiterhin um. Sollten Sie betroffen sein und schmerzlich Daten vermissen die noch verschlüsselt sind gibt es Hoffnung. Seit 28.10.2015 hat Kaspersky weitere Schlüssel generiert die dir helfen deine Daten wieder zu bekommen.

UnbeKaspersky bietet einen Entschlüssler zum Download annannt

Kaspersky bietet einen Entschlüssler zum Download an

Schritt 1: Notiere die Bitcoin Wallet Address die die Malware anzeigt

Schritt 2: Kopiere die Liste mit den verschlüsselten Dateien

Schritt 3: Enfernen Sie die Erpressersoftware mit einem aktuellem Antivirenprogramm (falls noch nicht geschehen)

Schritt 4: Downloade das Decryption Tool von Kaspersky -> https://noransom.kaspersky.com

Schritt 5: Installiere das Tool und die zusätzliche Datei für das entsprechende Bitcoin Wallet und folge den Anweisungen in der Software. Viel Erfolg.

Nur nebenbei bemerkt: Mit der Software Cryptowall haben die Macher inzwischen mehr als 325 Mill. $ Dollar verdient. Das FBI hat eine Belohnung von 3 Millionen Dollar Belohnung ausgeschrieben für den der diesen russischen Hacker liefern kann. Inzwischen existieren Toolkits im Internet mit denen sich jeder einen eigenen Cryptoerpresser generieren kann. Man sollte also davon ausgehen das diese Seuche so schnell kein Ende nimmt solange sich damit einfach ein paar Millionen verdienen lassen.

Die Infektion erfolgt auf dubiosen Webseiten im Driveby Download oder durch Anhänge in Emails die diese Software installieren. Seien Sie vorsichtig.

cryptowall

Cryptowall Version 3.0

cryptorbit

Cryptorbit Einblendung





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Schlüssel für Trojan.Ransom / Cryptolocker /Cryptorbit etc.

FireEye und Fox-it haben eine Webseite veröffentlicht, auf denen man sich die Schlüssel für die Erpressertrojaner generieren kann um seine Daten wieder zu entschlüsseln. Danke dafür.

Wer es braucht: hier lang -> https://www.decryptcryptolocker.com/

 

Viel Erfolg bei der Datenwiederherstellung!


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Amazons S3 Cloud: Buckets als Netzwerklauf unter MS Windows einbinden

Wer Amazons S3 Cloud nutzt hat die Möglichkeit die Daten als Netzlaufwerk direkt in Windows einzubinden. Das praktische daran ist die Tatsache das die Laufwerke automatisch in Windows nach dem Start zur Verfügung stehen. Vorraussetzung ist die Verbindung zum Internet, also direkt zur Cloud selbst.

In erster Linie hab ich dies für die „RoadWarriors“ eingerichtet (Microsoft nennt Außendienstmitarbeiter mit Laptops Roadwarriors, da sie den täglichen Gefahren des bösen Internets ausgesetzt sind). Ursprünglich war eine VPN Verbindung zum Firmenserver eingerichtet was sich jedoch aufgrund der schlechten DSL Performance als sehr anstrengend in der Bedienung herausstellte. Eingebundene S3 Laufwerke bieten bei Weitem eine bessere Performance im täglichen Umgang mit den Daten und seitdem kamen auch keine Beschwerden mehr. Das Ganze wurde mit TNTDrive umgesetzt. Ein kleines Programm das automatisch die Verbindung zur Cloud herstellt und das Mapping generiert.
Nach der Installation und einem Neustart ist TNTDrive bereit für die Konfiguration.

tnt6

Mit diesem Button beginnt die Konfiguration des Netzlaufwerks. Nachdem man die Keys der S3 Cloud eingegeben und die Parameter für das Mapping eingestellt hat kann man das Laufwerk mounten und findet es danach im Arbeitsplatz als Netzlaufwerk. Will man weitere Laufwerke oder ganze Buckets einbinden kann man das erste erstellte Laufwerk clonen wenn es sich um die gleichen Keys handelt.

amazon s3 buckets mounted as local and network drive

Die Oberfläche ist einfach gehalten und übersichtlich. Das Mapping funktioniert einwandfrei. Der Aufruf von Dateien aus dem Netzlaufwerk heraus ist bei bestehender Internetverbindung recht schnell und zuverlässig. Gerade aus dem Ausland heraus ist die Cloud wesentlich schneller im Zugriff als die interne VPN Lösung zum Fileserver was auch ein Hauptgrund für die S3 Cloud war.

tnt2

Die Maske für die Verbindungskonfiguration. Es können komplette Buckets oder Laufwerke gemappt werden. Die Zugriffsrechte vergibt man innerhalb des Cloudmanagement indem man unterschiedliche Keys für unterschiedliche Zugriffsrechte generiert.tnt4

Unter den erweiterten Option kann man auch das Übertragen der Windows Attribute aktivieren. Somit hat man die gewohnten Teamfunktion im  Dokumentenmanagement integriert z. Bsp. ob ein Dokument gerade von einem anderen Mitarbeiter bearbeitet wird und man so eine schreibgeschützte Ansicht erhält.

tnt5

Die Lizenzkosten liegen in der Einzelversion bei 59$. Ein fairer Preis der beim Kauf von zwei Version schon auf 45$ pro Einzelplatzversion fällt.

Im laufenden Betrieb arbeit TNTDrive zuverlässig. Ein Grund hier eine kurze Beschreibung zu veröffentlichen.

Praktisch ist dieses Tool vor allem auch für Besitzer eines NAS Speichers. Diese haben im OS meist schon einen Cloudbackup integriert und so stehen die Daten lokal wie auch außerhalb immer zur Verfügung. Hier ist jedoch zu beachten wie die Synchronisierung von statten geht. Die S3 Cloud verursacht Kosten für Speicherplatz, Datenanfragen und  Datentransfer. Diese sollte man im Auge behalten.

Link zum Hersteller:
TNTDrive Webseite


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Thunderbird Email exportieren zu anderen Mailprogrammen

Möchte man den Inhalt von Thunderbird in andere Mailprogramme übertragen trifft man auf das Problem des fehlenden Exports innerhalb Thunderbird. Um einen wirklich sauberen Transfer zu einem anderen Mailclient zu ermöglichen muss man zu Drittanbieter Software greifen. MailStore hat  mit MailStore Home ein Archivierungssystem für Emails im Programm. Zusätzlich zur Archivierung kompletter Konten bietet MailStore die Möglichkeit die archivierten Mails in andere Mailprogramme, wie z. Bsp. Outlook zu integrieren. Sie können auch Emails direkt vom Webhoster via POP abholen und archivieren bzw. übertragen.

Praktisch sind hier alle Kombinationen möglich. Einschränkungen sind nur im Serverbereich gegeben, ein Transfer zu einem Exchange Server bedarf dann doch der Profiversion MailStore Server.

Aber zurück zu dem Thunderbird Problem.

Starten Sie MailStore Home und klicken Sie im Startbildschirm auf „E-Mails archivieren“.

ms_archiv

Erstellen Sie eine Profil:

wählen Sie Mozilla Thunderbird (siehe Bild) aus.

ms_archiv2

Es startet der Assistent für die Archivierung, hier lassen sich einige Optionen einstellen. Ordner ausschließen oder  nur neuere Mails übertragen. Fertigstellen beendet den Assistenten und speichert das Profil in der Liste.

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Starten lässt sich die Archivierung durch einen Doppelklick auf das Profil bzw. über das Kontextmenü der rechten Maustaste:

ms_archiv4

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Ist die Archivierung abgeschlossen findet man links in der Navigation das Email Archiv. Mit einem Rechtsklick auf das Archiv kann man direkt den Import in andere Mailprogramme vornehmen. Dabei besteht die Auswahl verschiedene Programme zu wählen. (siehe Bild unten)

ms_archiv6

Im Falle von Outlook kann man direkt in die .pst Datei importieren. In Outlook selbst findet sich dann links eine neuer Ordner namens Mailstore Archiv. Dort findet man alle Daten in der gewohnten Ordnerstruktur, allen Anhängen und korrekten Formatierungen.

Konteneinstellungen können damit aber nicht übertragen werden. Das Emailkonto selbst muss im neuen Client manuell angelegt werden.

Insgesamt sind Möglichkeiten für diese FreeWare aber erstaunlich. Mein Testlauf mit einem 4Gb großen Mailkontos verlief zu 100% fehlerfrei. Die Verwendung ist anwenderfreundlich und erstaunlich einfach.