Frischfisch

fish life reporting


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AD Berechtigungen auslesen – und anschließend auf andere Freigabe übertragen

Vorraussetzung: Dateistruktur gleich

Nach Kopieren der kompletten Freigabe von S1 nach S2 inkl. NTFS Berechtigungen sind die Berechtigungen fehlerhaft übertragen worden.

Abhilfe: CMD:

icacls „\\<servername1>\Freigabe\T-E-S-T“ /save C:\ACL_info_file /T

speichert eine Datei auf c: in der alle Berechtigungseinstellungen drin stehen

icacls „\\<servername2>\Freigbae“ /restore C:\ACL_info_file

lädt die Berechtigungen aus der Datei und wendet sie auf die Freigabe an


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Ihr Amazon Konto wurde gesperrt – ein schlechter Versuch…

…an meine Passwörter zu kommen.

Eben erhielt ich wieder mal eine Mail mit einem Phishing Link. Die Mail lautet wie folgt:

Sehr geehrter Amazon-Kunde, sehr geehrte Amazon-Kundin,

Unser Sicherheitssystem hat einen Fremdzugriff oder eine 
Adressänderung in Ihrem Account festgestellt, Da unser System 
stets auf die Kundensicherheit bedacht ist,wurde Ihr Account 
zeitweise deaktiviert.
Dies sind Sicherheitsmaßnahmen um Fremde Bestellungen oder Ähnlichem
vorzubeugen.Sie können Ihren Account wieder Aktivieren dazu ist eine 
kurze Verifizierung Ihrer Daten erforderlich. Hierfür ist lediglich 
eine Verifizierung unter:http://amazon.anfragen.bizNötig, 
um Ihren Amazon - Account zu reaktivieren und dauerhaft Freizuschalten.
Ihr Account bleibt bis zu 7 tagen deaktiviert.Bitte haben Sie Verständnis 
dafür,dass es aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen derzeit zu 
Einschränkungen kommen kann. 

Sollten Sie noch Fragen haben kontaktieren Sie unser Service-Center Unter :
 kontakt@amazon.de / Tel. 0800 - 3 44 84 21

Wir bitte um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihr Vertrauen.
Mit freundlichen Grüßen

Reagieren Sie nicht auf diese Mail. Ich persönlich habe noch nie bei Amazon eingekauft und besitze dort
überhaupt kein Konto bzw. Account.

Der Link zur Verifizierung ist auch eindeutig falsch! Achten Sie bei solchen Mails immer darauf.
Amazon wird Sie nicht nach einer Verifizierung Ihrer Daten fragen. Und schon gar nicht per Email.

Zusätzlich sollte diese Mail noch auffallen da sie diverse Rechtschreibfehler enthält, die sich Amazon niemals leisten würde. Bleiben Sie misstrauisch bei solchen Emails.

Also ab in den Papierkorb mit dieser Mail! Fallen Sie auf sowas erst gar nicht rein.


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Neues vom Wasserfall

Dies ist nun der dritte Artikel über den Wasserfall am Kreuzberg bzw. Victoriapark.
Was gibts Neues?

– Es sind massenhaft Tellerschnecken (Planorbis planorbis) aufgetaucht, die beobachte ich zum ersten Mal. Sie erreichen die durchschnittliche Größe eines 50 Cent Stückes und fressen die Kahmhaut an der Oberfläche, die dieses Jahr extra dick ist.

Planorbis planorbis / Tellerschnecke

– Die Kaulquappen, die ich immer einer Hyla Art zuordnete (H. arborea) sind keine. Es handelt sich um eine Polyhylax Art. Welche weiß ich noch nicht genau. Jedenfalls ist die Hyla Theorie verworfen. Trotzdem sind es Laubfrösche, nur eine andere Gattung.

junger Polyhylax

Polyhylax - Laubfrosch adult

– einen weißen Stichling sieht man ab und zu: Ein Albino ist aufgetaucht im obersten Einlauf. Wußte nicht das bei Stichlingen das auch mal vorkommt. Leider ist der recht fix und war kaum zu fotografieren.

Albino-fällt in der Gruppe extrem auf

– einige Stichlinge sind abgelebt, genau wie einige junge Polyhylax. Ich vermute das ist auf die schweren Stürme in den letzten zwei Wochen zurückzuführen. Könnte auch die Verunreinigung sein, die mit all dem Regen in den Kreislauf gespült wird. Es war jedenfalls auffällig heute das etwa 5% der Populationen tot am Grund liegen.

fast toter Gasterosteus /eingefallener Bauch


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Home – Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson’s Meisterwerk über das Leben und die Erde

Luc Besson wollte eigentlich Meeresbiologe werden. Ein Tauchunfall in jungen Jahren machte diesen Traum zunichte. Wer kennt nicht im „Rausch der Tiefe„, ein Film über das Apnoetauchen und die Sucht nach der Tiefe. Besson wollte nie mehr als 10 Filme drehen. Nach seinem letzten Kinodebüt mit dem Kinderfilm Arthur und die Minimoys zog sich Besson aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich in Zusammenarbeit mit Yann Arthus-Bertran einem großartigen Werk: HOME

Ein Film über unseren Planeten. Ein beeindruckendes Dokument über die Menschheit und die Folgen unseren Daseins auf dieser Erde. Nie habe einen derart beindruckenden Film über diese Thematik gesehen der mich so bewegt hat. In einer Gesellschaft in der negative Wahrnehmung vermieden wird ist dieser Film Pflicht!

Dieser Film ist hier eingebettet, was jedoch nicht mit jedem Computer funktioniert. Den Film finden Sie in einer freien Version bei Youtube– Home Project.

Zitat bei der Pressekonferenz: „HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) und Elzévir Films mit der Unterstützung durch PPR. HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt. HOME erscheint am 5. Juni 2009 auf der ganzen Welt und in allen Medienformaten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und uns alle davon zu überzeugen, dass wir jede Verantwortung für diesen Planeten tragen“

Luc Besson hat die Organisation goodplanet.org ins Leben gerufen die sich mit verschiedenen Problematiken der globalen Zerstörung befasst.

 

 

 

 

 

 

 

Home Project Webseite
Wikipedia Luc Besson

 

 

 

 

 

 

 

 


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Weihnachten mit der deutschen Bundesbahn

Eigentlich ist mein Pech mit der Bahnfahrerei keinen Blogeintrag wert. Die Bahn hat nunmal seit der Existenz Mehdorns als Vorstandsvorsitzender  ihr Päkchen zu tragen.  In der Hoffnung auf fette Bonuszahlungen nach einem erfolgreichen Börsengang sparte und kürzte Herr Mehdorn die Bahn schlichtweg kaputt! Und das über Jahre. Die Folgen sind auch schon seit Jahren sichtbar. Man betrachte sich nur mal das S-Bahn Chaos in Berlin. Aufgrund von Sparmassnahmen wurden katastrophale Fehlentscheidungen in der Führungsriege getroffen und der Fahrgast muss es ausbaden. Herr Mehdorn und Konsorten haben den qualitativ hochwertigen Standard der Bahn rigoros und mit Vorsatz demontiert.

Ich erinnere mich noch an Werbeslogans der Bahn aus den 70ern: „Wetter ist uns doch egal. Wir fahren.“ oder „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Und das stimmte, egal wie die Witterung war, auf die Bahn war immer Verlass. Die Züge frästen sich durch das Wetter und brachten die Fahrgäste zuverlässig ans Ziel. In dieser Zeit war ich auf die Bahn angewiesen und fuhr jeden Tag mehr als 30 km mit diesem Verein. Egal bei welchem Wetter. Die Bahn kam immer.

Dieses „Qualitätsmerkmal“ hat die Bahn schon lange verloren. Man betrachte sich mal das Verkehrswesen der Bahn. Es ist von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Auch die Sicherheitsrichtlinien werden mit Füßen getreten. In diesem Winter gab es bislang drei tote Bahnmitarbeiter, die bei der Gleisenteisung durch einfahrende Züge ums Leben gekommen sind. Früher war es mal Standard, solche Enteisungen nur zu Dritt auszuführen. Einer sichert, und behält die Strecke im Auge und warnt per Tröte die Gleisarbeiter vor kommenden Zügen. Dieser dritte Mann zur Streckensicherung ist bei der Bahn aus Kostengründen eingespart worden. Seitdem sterben auch wieder Gleisarbeiter in Deutschland.  Ein Schelm wer Herrn Mehdorn da einen Vorwurf draus stricken sollte…..  Er hat ja auch so einigen Untersuchungsausschüssen getrotzt. Dabei ist sein Fehlverhalten (ich nenne das in seinem Fall gern egoistischenKapitalfaschismus) so offensichtlich und die Regierung hat ihn machen lassen. Ok, ein Relikt aus der Kohl Ära. Peinlich und offensichtlich unfähig. Herr Mehdorn ist auch einer der ausgeprägesten Nieten in Nadelstreifen die je in der Öffentlichkeit aufgetreten sind. Herr Rösler von der FDP ist kurz davor ihm den Rang abzulaufen. Aber das ist ein anderes Thema. Seit Herrn Mehdorn hat die Bahn arge Probleme ihre Statistiken sauber zu halten. Wieviel % der fahrenden ICE’s weisen Mängel auf? Wie oft kommen Züge zu spät? Wieviele Züge fallen aus? Was war mit prolongierten Wartungsabständen? und und und. Fazit: Die Bahn ist ein desaströses Unternehmen geworden. Das glauben sie nicht? Dann lesen sie mal bitte weiter und beurteilen sie selbst:

Es ist früh am 21.12.2010.  Wir sind Weihnachten in Münster verabredet und haben schon vor Wochen im Internet ein Sparticket gebucht. Eine Sitzplatzreservierung war damals schon nicht mehr möglich. Seit Tagen hören wir schon in den Nachrichten Meldungen über das Verkehrschaos in Deutschland und sind neugierig ob unser Zug überhaupt fährt und sind gespannt wie das Wetter sein würde.

Ein Blick auf die Webseite der Bahn zeigt mir das es massive Behinderungen im Bahnverkehr geben wird. Mein Zug (ICE940 nach Hamm) ist getrichen. Alle Reservierungen sind allgemein storniert. Ich werde auf den ICE 2800 verwiesen nach Düsseldorf. Ist mir recht, Hauptsache die Büchse kommt irgendwann in Hamm an. Geplant war der Zustieg auf den Zug in Berlin Hbf. Da dieser Zug einen Bahnhof vorher startet, sind wir mit einem Taxi dorthin, um eine Station vorher im Zug zu sitzen und die Schlägerei um eine Mitfahrt am Hbf zu umgehen. Aus den Nachrichten wußten wir, das selbst Fahrgäste mit Reservierungen nicht in die Züge einsteigen konnten weil die einfach zu voll waren. Die Bahn hatte mit ihrem Krisenmanagement komplett versagt und hat alle Fahrpläne bis einschl. 29.12. gestrichen und neu aufgesetzt. Am Ostahnhof warten wir auf die Einfahrt des Zuges und hofften auf einen Sitzplatz. Reservierungen gab es nicht mehr, also sollte man im Zug sicher einen Platz finden. Das klappte auch ganz gut. Der Zug kam, wir stiegen in den ICE2800 nach Düsseldorf, fanden sofort einen Sitzplatz und machen es uns bequem.  Die nächste Station ist Berlin-Hbf. Menschenmassen mit Gepäck auf den Bahnsteigen als wir in den Bahnhof einfahren. Was mir entgangen war, war die Tatsache, daß die Bahn den ICE2800 auf dem Weg zum Hbf zum ICE940 umbenannt hat. (ICE940 fiel nämlich wegen eines Triebwerkschadens komplett aus) Damit dachten alle Fahrgäste am Hbf das ihre Reservierung gültig wäre. Wir, die wir bereits im Zug saßen wußten ja das alle Reservierungen ungültig erklärt wurden und harten der Dinge die da kommen sollte. Die Menschen strömten in den Zug, suchten ihren Wagen und ihre Sitzplätze (die schon besetzt waren) und fingen an zu diskutieren. „Ich hab reserviert- das ist mein Platz“….Diese Diskussionen wurde immer lauter, teilweise erwartete ich Handgreiflichkeiten weil einige Fahrgäste extrem genervt zu sein schienen. Nach einer halben Stunde Aufenthalt, unzähligen Diskussion wieso ich meine Sitzplatz nicht hergebe, ganz vielen Fahrgästen die stehend im Mittelgang stehen müssen, Durchsagen von Mitarbeitern, Aggressionen von frustrierten Fahrgästen und ganz vielen genervt schreienden Kindern, setzten wir unsere Fahrt Richtung Spandau fort. Gespannt wartend, wieviele Fahrgäste wohl noch dort in den Zug klettern wollen. Es waren dann doch nicht ganz so viele, aber die Diskussionen begannen erneut. Die Leute brauchten ewig um in den Zug zu kommen und mit einer weiteren halben Stunde Standzeit ging die Fahrt Richtung Hannover. Die Aggressionen hatten sich gelegt  (dank der pfiffigen Schaffnerin an Board, die ich lobenswert erwähne!!!) und die Fahrt ging recht entspannt weiter. Bis auf die Kinder. Die hatten eigentlich alle Kinderabteil gebucht. Aber dieser Revervierung war ja aufgehoben. So saßen alle Muttis in meinem Wagon. Mit Kindern. Die Geräuschkulisse war schon heftig und einige Mütter auch total überfordert mit der Situation. Aber auch das war zu ertragen, Hauptsache wir kommen in Hamm an.  Hannover musste noch überwunden werden. Das würde so ähnlich werden wie am Berliner Hbf. Es wurde aber noch schlimmer als in Berlin. Hannover, Drehkreuz für die Nord-Süd und Ost-West Achse. Da ist immer was los und das Fahrgastaufkommen absehbar groß.  Und so hatten wir wieder unzählige Diskussion, aggressive Fahrgäste und totales Chaos im Zug. Ich wäre mal gern auf die Toilette gegangen zwischendurch, aber das hat man sich besser geschenkt. Wir verließen Hannover Hauptbahnhof Richtung Bielefeld.

Die Zugtüren waren geschlossen, es wurde langsam wieder warm im Zug. Seit Berlin las man auf den digitalen Hinweistafeln im ICE folgende Meldungen:

„Fahren sie entspannt an ihr Ziel. Sitzplatzreservierung der Bahn in ihrem DB Reiszentrum. “

„Reservieren Sie Ihren Sitzplatz. Entspannt reisen. Deutschlandweit. Buchen Sie unter 01805 3737373″ (die tel.nr. ist nur ein Bsp.)

…und diverse andere Werbeslogans der Bahn erschienen dort in regelmäßigen Abständen. Das Lesen dieser Meldungen mutierte immer mehr zu Farce und einige Fahrgäste regten sich offen über diese Art der Werbung unter diesen Umständen auf. Verständlich. sowas darf einen Unternehmen dieser Größenordnung eigentlich nicht passieren. Die Schaffnerin in unserem Zug erschien zeitweise im Abteil um Fragen zu beantworten und rettete die Fahrt im Allgemeinen durch ihr lockere rheinische Frohnatur. Dabei hatte sie eigentlich frei. Die Bahn kann froh sein, solche Mitarbeiter zu haben!

Und dann kam schon der nächste Aufruf: “ Aufgrund der Tatsache das unser Zug völlig überladen ist, bitten wir einige Fahrgäste in Bielefeld auszusteigen. Ansonsten kann die Fahrt nicht fortgesetzt werden. Sie erhalten als Entschädigung einen Reisegutschein in Höhe von 25 euro, wenn sie in Bielefeld diesen Zug verlassen und auf den nächsten Zug warten. Wir appelieren an ihre Vernunft.“ Was soll denn diese Frechheit schon wieder? Ich werde nicht aussteigen! Und wenn die an meinen Füssen ziehen, ist mir egal. Ich bleib sitzen. Und wenn der Zug morgen noch hier steht. Mir egal! Ich bin sichtlich genervt von dem Prozedre und mir reichts. Ich will nach Hamm. Mehr nicht. Ich hatte keine Abenteuerfahrt gebucht.  Die Durchsage in Bezug auf das Aussteigen in Bielefeld ertönte erneut über die Lautsprecher, und das noch mehrmals auf dem Weg nach Bielefeld. In Bielefeld selbst stiegen zwar regulär Fahrgäste aus, aber es reichte wohl nicht. Die Durchsage wurde erneut mehrmals über die Lautsprecher verkündet und es stiegen tatsächlich Fahrgäste aus. Allerdings hatten die eh keine Sitzplatz. Komische Dienstleistung die einen auffordert auf die angeforderte Dienstleistung zu verzichten und ein Paradox in sich. Aber egal.

Wer stellt sich bitteschön für einen 25 Euro Reisegutschein stundenlang in die Schlange im Reisezentrum? Den versprochenen Gutschein zu erhalten ist also auch gar nicht so einfach, wenn man den nächsten Zug erreichen will. Ein Witz was die Bahn da versucht und eine Unverschämtheit. Wieso lassen die soviele Fahrgäste in den Zug einsteigen wenn die an der nächsten Station wieder rausgeschmissen werden. Ich komm mir vor wie in einen Roadmovie in Bangladesh. Da würde mich sowas nicht wundern. Das sowas in Deutschland vorkommen kann wundert mich schon. Hauptsache die Bahn hat massig Tickets verkauft und gute Gewinne mit dem Weihnachtsgeschäft erzielt. Es ist offentsichtlich das die Bahn nicht mehr hauptsächlich an ihre Kunden denkt, es geht nur noch darum maximale Gewinne einzufahren. Auf Teufel komm raus…. egal wieviele Menschen sich in den Zug quetschen müssen. Je mehr reinpassen, desto besser. Wer Sonntags abends schonmal von Köln mit einem ICE nach Berlin reisen wollte weiß wovon ich spreche. Trotz extrem hohem Fahrgastaufkommens wird der ICE961 nach Berlin nicht erweitert. Jedes Wochenende die gleichen Szenen in diesem ICE. Die Bahn hat auch ihre Lernfähigkeit verloren. Bitter. Und das bei diesen Fahrpreisen die eh schon viel zu hoch sind.

Wir stehen immer noch in Bielefeld. Die Aufforderung an unsere Vernunft ertönt erneut. Ich bewege mich kein Stück und hätte jetzt gerne ne Flasche Sekt und zwei Gläser. Und kann mal jemand die Tür zumachen? Es ist bitterkalt draußen und die Temperatur im ICE ist nur 2 Grad höher. Irgendwann ertönt das Signal zum Türenschließen und der Zug fährt tatsächlich Richtung Hamm.  Die Lage an Board ist sichtlich entspannter. Unseren Anschlusszug in Hamm haben wir verpasst, aber egal.  Es kommt ein RE nach Rheine. Wir steigen ein und sind 20 Minuten später am Ziel. Wir werden vom Bahnhof abgeholtl. In Münster liegt Schnee. Viel Schnee. Und es ist nichts geräumt. Die Strassen in Münster sind mit einer dichten Schneedecke abgedeckt und das Auto fahren ist ein Abenteuer. Trotzdem sind wir froh heil angekommen zu sein. Aber….

…. übermorgen muss ich mit dem Zug nach Koblenz. Ich hoffe das wird kein Abenteuer.

Es ist ja schließlich das erste Mal seit Entstehung dieser Republik, daß Schnee liegt. Anders kann ich mir dieses Chaos nicht erklären. Und jetzt kommt mir bloß nicht mit „früher war alles besser“…. wir hatten nur mehr Streusalz auf Halde und ein wenig mehr Personal um solche Fälle zu vermeiden.

Fazit: Es hat sich leider bestätigt was seit Jahren geunkt wird. Die Firmenpolitik Mehdorns und seiner Jünger zu Zeiten seiner Vorstandszeit hat die Bahn in der Öffentlichkeit  enorm viel Image gekostet. Aus einem zuverlässigen Staatsbetrieb hat man innerhalb kürzester Zeit ein marodes Verkehrsunternehmen gemacht. Das war ganze Arbeit die sich auch nicht mehr rückgängig machen lässt. Damit hinterlässt Mehdorn der Bahn einen Imageschaden, der sich in den nächsten Jahren nicht mehr reparieren lässt. Dafür fehlt nicht nur das Geld, sondern auch entsprechend verbesserte Dienstleistung.  Da ist der neue Vorstand, wie er  momentan die Bahn regiert, kein Stück besser. Man hat nichts dazu gelernt und verfolgt immer noch das alte Ziel: Bringt die Bahn an die Börse und verramscht das Staatseigentum Bahn als Bonuszahlungen für ihren Vorstand. Hauptsache die haben dick Geld in der Tasche. Dann können sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich gegenseitig zum Erfolg gratulieren. Währendessen steht Oma Schulz immer noch am Fahrkartenautomat und versucht seit 2 Tagen einen Fahrschein zu ziehen.

Frohes Fest und eine guten Rutsch aus Münster.

Nachtrag: Heute schneit es immer noch ohne Unterlass. Sieht schön aus, aber das Chaos der Bahn setzt sich fort. Heute sogar in dramatischen Ausmaßen. Lesen sie selbst auf Spiegel Online die aktuelle Meldung.