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Software Deployment unter MS Server – msi Dateien für Essentials erzeugen

Als Admin in einem MS Windows Netzwerk stolpert man häufiger über das Problem über Gruppenrichtlinien Software zu verteilen. Es geht schon bei den Essentials los. MS will MSI Dateien haben, sonst wird das Deployment scheitern. Nun ist die Frage wie komme ich an die MSI Dateien.

Ich kann mit einigen Tools msi Dateien erzeugen. Um diese Tools zu bedienen muss man aber mindestens ein Masterdiplom im MS Deployment absolviert haben. Es kostet unmenge an Zeit und scheitert dann doch recht häufig an den Installationseinstellunge die für jede Installation definiert werden müssen.

Auf der Webseite http://www.klaus-hartnegg.de/gpo/ finden sich hervorragende Tipps zur Bereitstellung und Erzeugung von MSI Dateien. Dies betrifft die Essentials wie Flashplayer, Adobe Reader, Java etc.

Damit sparen sich Admins eine Menge Zeit. Ich danke Klaus Hartnegg für dieses Blog. Es hat mir schon öfters viel Arbeit und Zeit erspart. Danke dafür.

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Win7: Sysprep – Schwerwiegender Systemfehler

 Sysprep ist ein geniales Werkzeug einen Windows PC wieder in den „Auslieferungszustand“ zu bringen. Alle Benutzer- und Domäneninformationen werden entfernt. Nach einem Neustart ist der PC wieder jungfräulich.

Hier geht es in erster Linie um das „Zurücksetzen“ des Betriebssystem in den OOB Zustand (Out of the box).

Am einfachsten startet man Sysprep in dem man im Verzeichnis Windows\System32\sysprep auf die sysprep.exe doppel klickt. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster in dem ich die OOB Option und „Verallgemeinern“ (engl. generalize) anhaken muss.  Wählen sie noch die nächste Aktion (Herunterfahren/Neustart). Mit „OK“ bestätigen und der Rechner wird „gesysprept“. Wenn sie dieses Image klonen wollen, dann wählen sie „herunterfahren“. Ein gesyspreptes Image darf nicht nochmal starten sonst ist es nicht mehr „syspreped“.

Sysprep wird auch dafür benutzt Images zu erstellen, die man dann sauber auf andere Rechner klonen kann. Darauf gehe ich hier nicht weiter ein. Das füllt ein eigenes Kapitel. Solange alle Rechner die gleiche Hardware aufweisen werden sie Erfolg haben. Wenn nicht vergessen sie sysprep. Da sollte man besser mit Windows  Images (.wim) arbeiten die man automatisch verteilt.

Schwerwiegender Systemfehler 

Bei einem Sysprep auf Win7 konnte dieser wegen eines „schweren Systemfehlers“ nicht ausgeführt werden. Schuld daran ist manchmal ein Dienst des Windows Mediaplayers. Unter der Systemsteuerung-Verwaltung-Dienste finden sie den Windows Mediaplayer Netzwerkfreigabe Dienst. Wenn dieser läuft verweigert Windows das Sysprep. Das ist aber nicht immer der Grund auch wenn dieser fast ausschließlich dafür in diversen Blogs angegeben wird. Sysprep ist wesentlich komplexer und Microsoft hat hier aus Lizenzgründen diverse „Blockaden“ eingebaut. Das betrifft zu einem die OEM Windows 7 Version die mit herstellerspezifischen PCs ausgeliefert werden. Dazu gehört heutzutage hast jeder neue PC der mit Win7 ausgeliefert wird. Dell  z. Bsp. Dort ist der Sysprep als exe-Datei zwar vorhanden wird aber in der Ausführung nicht empfohlen. In der Praxis klappt der Sysprep dort gar nicht oder nur ein einziges mal.

Laut Microsoft werden nur Win7 Professional, Enterprise und die Ultimate Version zum Sysprep supported.

Ursachen: 

Erstmal muss geklärt werden ob es sich um eine OEM Version handelt. Wenn ja vergessen sie sysprep wieder. Manche Hersteller wie HP integrieren sysprep dann doch wieder vor der Auslieferung und sie können es genau einmal verwenden. Danke an die Hersteller.

Drittanbieter Software: oft ist auch Fremdsoftware dran schuld. Gerade etwas ältere Programme mit speziellen Rechten im Betriebssystem verursachen hier den Sysprep Abbruchscreen. Microsoft hat auch seit dem Internet Explorer 10 ein eigenes Problem geschaffen. Ist dieser installiert bricht Sysprep meist mittendrin ab. Hier hilft nur Deinstallation vom IE 10. Einen HotFix von MS sucht man vergeblich aber im MS TechNet findet sich ein guter Forenbeitrag dazu.

Genauso verhält es sich mit upgegradeten Version. Sie können Sysprep nicht auf einem Win7 Rechner ausführen, welches ursprünglich von einer älteren Windows Version (98, ME, 2000, XP, Vista) upgedatet wurde. Nur Neuinstallationen kann man sauber „sysprepen“. Dabei spielt es keine Rolle ob ServicePacks zwischenzeitlich installiert wurden wie manche fälschlicherweise behaupten.

Sysprep versagt auch den Dienst wenn sie am „Default User“ rumgespielt haben, bzw. dessen Profil nachhaltig geändert haben oder dieses Profil mal überschrieben haben.

Sysprep funktioniert nicht wenn die Windows Mediaplayer Netzwerkfreigabe aktiv ist. Dies läuft als Dienst und kann manuell beendet werden. Entweder als Befehl in der Befehlszeile (als Admin ausführen) oder einfach in der Systemsteuerung unter dem Punkt Verwaltung die Dienste aufrufen.

Das Betriebssystem wurde schonmal gesysprept oder die Testphase ist abgelaufen. Microsoft hat in Lizenzverwaltung die Möglichkeit eingebaut Win 7 als 30 Tage Version zu benutzen. Danach muss aktiviert werden. Läuft diese Zeit ab kann ich mit dem Befehl „slmgr /rearm“ die Tesphase um 30 Tage verlängern. Das funktioniert genau 3 mal. Danach muss aktiviert werden oder Win 7 wird in der Funktion beschränkt. Ein Sysprep ist danach auch nicht mehr möglich!

Abhilfe:

OEM Version: Um alle Informationen aus dem Betriebssystem zu entfernen benutzen sie besser die Recovery Funktion ihres PCs und installieren Windows neu von der beiligenden Recovery DVD die jedem PC beiliegt.(oder sich auf einer Partition auf ihrer Festplatte befindet). Sie können Sysprep versuchen und wenn sie Glück haben funktioniert es sogar genau einmal. Da sollten sie aber sicher sein in welchem Zustand sie das System zurücksetzen da sie nur einen Versuch haben.

Windows Media Player Netzwerkfreigabe: Dieser Dienst läuft nicht immer. Um zu kontrollieren ob dieser Dienst gestartet ist rufen sie den Taskmanager auf, klicken auf den Reiter Dienste. Wenn dort ein WMPNetworkSvc zu sehen ist dann läuft dieser Dienst. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf den Dienst und beenden sie diesen.

Nun führen sie Sysprep erneut aus. Wenn alle Bedingungen stimmen sollte es jetzt problemlos laufen.

Testversionen oder bereits verallgemeinerte WIN7 Versionen: 

Fehlermeldung 0x0f0082, 0x0f0070 und 0x0f00a8 beschreibt Microsoft in einem Artikel selbst. Erstellen Sie die Antwortdatei und führen sie Sysprep erneut aus. Alternativ kann man auch anders im System rumspielen um sysprep doch ausführen zu können. Das sollte man aber wirklich nur machen wenn man weiß was man da tut. Hier gibt es eine sehr gute Anleitung dazu, aber wenn ich mal ehrlich was schreiben darf…… ein Recovery ist schneller durchgeführt. Hier muss erstmal der Lizenzmanager überlistet werden und da bewegen wir uns schon wieder im seidig-legalen Bereich.

Fazit: Nicht jeder Microsoft Rechner kann Sysprep. Zur Planung im Netzwerk ist eine genaue Überlegung für den Einsatz vorher zwingend notwendig. Das ausgiebige Testen vor dem eigentlichen Einsatz ist ein Muss.


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MS Zertifizierung Server 2008R2 und das MS Press Buch

Microsoft hinkt mal wieder hinterher. Man kann Zertifizierungen für Server 2008 ablegen, jedoch ist das von Microsoft Press angebotene Kursbuch nicht aktuell und basiert noch auf Server 2008 und nicht auf Release2. Die Prüfung 70-640 verlangt aber Stoff von R2.

Im Klartext heißt das, daß einiges an vermitteltem KnowHow nicht im Buch beschrieben ist. Das Vorbereiten auf die MS Prüfung 70-640 ist somit nicht ganz so einfach. Es muss zusätzlicher Stoff von R2 gebüffelt werden.

Der Galileo Verlag hat das aber schon vorbereitet und ein Buch für MS Server 2008R2 veröffentlicht. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Online Bereich in dem erweiterte Information über Server 2008R2 abgerufen werden können in Form eines openbook.

Danke Galileo! 🙂


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Microsoft Windows Server 2008R2 x64 und die Suche nach einer funktionierenden Wlan Karte

Der Titel verrät es sofort. Hardwareprobleme.

Banale Probleme die mich viel Zeit gekostet haben, die mir keiner bezahlt. Und wenn ich mich so derart aufrege kommt meist ein profaner „die-firma-ist-doof“ – Artikel bei raus.

Der Beweggrund ist diesmal ein anderer. Aber erst mal zu dem speziellen Problem:

Windows Server 2008R2 von Microsoft ist in der 64-bit Version sehr bescheiden bestückt, wenn es um die Implementierung von WLAN Karten oder WLAN USB Sticks geht. Die mitgelieferten Treiber werden brav ignoriert, die Karte oder der Stick leuchtet munter, aber ist unbenutzbar.
Stundenlange Suche nach Chipsatztreibern im Internet lieferten einige alternativen Downloadlinks, aber kein Treiber war wirklich in der Lage das Gerät stabil zu im System zu starten. Ganz speziell war der erste Versuch eine 08/15 WLAN Karte von Linksys. Die WMP54G lieferte mir eine ganze Weile lang gute Dienste in einem Desktoprechner und nach dem Einbau in den Servertower war mir es nicht möglich entsprechende 64bit Treiber zu installieren. Diverse Webseiten verweisen auf RALINK Treiber der Serie 2500. Die taugen aber nix und es funktioniert nix. Weitere Treiber werden empfohlen…Ralink n61….etc etc….
Nachdem ich vier „ganz toll funktionierend gepriesene“- Treiber ausprobiert habe bin ich immer noch ohne WLAN. Dann ein Lichtblick, ich finde eine 64bit Installationsdatei des neuen Herstellers (Cisco Syst.) im Web. Beim Starten meckert die Installationroutine über den fehlenden WLAN Autoconfig Dienst von Windows. Der ist am Server über die Serverfeatures schnell aktiviert. Trotzdem erhalte ich weiter Fehlermeldungen über fehlende Dienste, die aber alle schon längst laufen.
Dann fällt mir noch ein DN 7003GV USB Stick in die Hände, der auch schonmal innerhalb meines Netzes funktionierte. Auch dort ist der 64bit Support scheinbar per Treiberupdate zu erreichen, aber unter der Serverversion von 2008R2 weigern sich die Treiber hartnäckig auch wenn sie unter Windows 7 x64 wunderbar arbeiten.

Also was tun? Es muss eine OS-kompatible Wlan Karte her aber welche. Nach 3 Stunden gegoogle habe ich nicht eine (!) Produktempfehlung seitens Microsoft entdecken können.
Für den Server2008R2 ist der Einsatz von Wlan Karten wohl nicht vorgesehen. Auch in der HCL steht nicht ein Adapter drin.
So bin ich denn auf zu meinen PC Dealer meines Vertrauens (hd-computer)und Chef persönlich hat mir nach drei Telefonaten eine TP-Link Wlan Karte mit zwei Antennen verkauft. „Die sollte gehen“…..den Spruch hör ich öfters…entsprechend skeptisch zahlte ich am Tresen 21 Euro für eine TP-Link 300Mps Wireless N PCI Adapter, Modell TL-WN851N und ging genauso skeptisch nach Hause.


Nach dem Einbau und dem ersten Start installierte das Betriebssystem brav die Treiber und die Karte war funktionsbereit. Das beiliegende Utility ist unter der Serverversion nicht lauffähig, aber die Verwaltung kann Windows übernehmen. Trotzdem war es notwendig einmal neu zu starten. Ohne Neustart verweigerte mir die Karte den Connect zum AccessPoint, obwohl ich alle Wi-Fi Netze sehen und auch auswählen konnte.

Und nach dem nächsten Neustart war ich im Netz.

Sollte es bei Ihnen nicht funktionieren, überprüfen Sie im Servermanager das Feature WLAN. Standardmäßig ist dieses Feature nicht installiert und der Dienst ist nicht aktiv. Daher kann die Karte nicht ordnungsgemäß funktionieren wenn der WLAN Dienst nicht läuft.

Nun ist das Szenario, einen Windows Server 2008R2 via WLAN ans Internet anzubinden nicht wirklich sinnvoll. In der Realität und im Produktionsbetrieb wird niemand auf diese Art und Weise verfahren. Trotzdem verstehe ich nicht wieso sich dieses Betriebssystem so schwer tut ein paar Adapter mehr zu unterstützen.

Falls sie einen WLAN Adapter PCI suchen der 100%ig mit Server 2008R2 funktioniert, dann kann ich den TP-Link TL-WN851N empfehlen. Probleme konnte ich bislang nicht feststellen. Im System kann ich sehen das es sich um einen Atheros Chipsatz handelt.. es könnte sein das Atheros auch einen 64bit fähiges Utility anbietet inzwischen.


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Druckerprobleme Windows7 + MS Office – kein Druck möglich mit HP Officejet

Tja, der Microsoft eigene Treiber für die Officejets von HP funktionieren meist nicht. MS Office kann meist gar nicht drucken,  Browserinhalte drucken führt meist zum totalen „Freeze“ des Rechners. Ich hatte den Spooler in Verdacht… HP auch. Die haben für Win7 einen neuen Treiber gestrickt, den man auch tunlichst nutzen sollte. Danach läuft der Rechner sauber, der Drucker druckt und als Scanner scannt der OJ jetzt auch. Schön, das manche Probleme so einfach zu lösen sind. Also aktualisierten Treiber runterladen und feddisch.

zum Support von HP hier lang